^Back To Top

Finde uns auf Facebook

GTranslate

German English French Italian Portuguese Russian Spanish

Ausrüstung

Unsere Ausrüstung – was kommt mit?

Es ist gar nicht so leicht, einen Kompromiss zu finden zwischen Outdoor-Purismus und dem Wunsch nach Bequemlichkeit. Wir wollen mit leichtem Gepäck reisen, also wird bei jedem Gegenstand genau überlegt, ob wir das wirklich wirklich brauchen.

Auf jeden Fall kommt mit

Unser Zelt

Wir haben ein Tatonka Alaska 3, welches immer noch sehr gut ist. Dicht, leicht, alle Nähte und Reißverschlüsse ganz. Das kommt also mit und wir hoffen, dass es diese lange Reise und die unterschiedlichen Bedingungen gut übersteht.

Dazu haben wir ein sog. Tarp, eine Art Vorzelt, welches sehr praktisch ist, wenn es mal keinen Schatten oder zu viel Regen geben sollte. Die Stangen für das Tarp sind bissel unhandlich, deshalb hat der Fahrzeugbauer Jürgen eine Halterung am Heck zwischen den Kofferträgern eingebaut.

Wir überlegen, ob wir außerdem noch eine einfache stabile Bauplane mitnehmen, für steinige Untergründe oder zum Bauen im Sand ...

Geschlafen haben wir bisher auf einer 30,00€-Doppelluftmatrazze, die aber für solche Vorhaben nicht geeignet ist. Wir wurden bei Globetrotter in Bochum exzellent beraten. Zunächst liebäugelten wir mit einer Doppel-Matratze, von der uns der Berater aber abriet. Diese große Matratze ist toll und kuschelig zu zweit bei „normalen“ Urlauben, aber für eine so lange und dauernde Benutzung sei das nichts, sie bildet mit der Zeit Blasen. Wir finden es klasse, so ehrlich und fair behandelt worden zu sein, und deshalb ist das eine Erwähnung wert. Außerdem werden wir unseren baldigen Großeinkauf sicher dort machen...

Wir wollen uns 2 Therm-a-Rest NeoAir Seasion neu kaufen und ausprobieren. Eine wiegt nur 580 Gramm, super kleines Packmaß und ist trotzdem sehr komfortabel durch Luftkammern und stark isolierend.

Auch Schlafsack-technisch müssen wir aufrüsten, unsere jetzigen sind alt oder billig, also nicht mehr zu gebrauchen. Wieder ein sehr nettes Telefonat mit der Fa. Carinthia Austria später wissen wir, was wir brauchen:

Den Allrounder Ladakh Plus, ein komfortabler warmer, und zusätzlich den Explorer Top, ein leichter Sommerschlafsack, den man bei ganz dicker Kälte einfach über den Ladakh Plus drüberzieht. 2 kleine Probleme gibt es: das sind dann 2 große oder 4 kleine Packrollen, insgesamt 5 kg Gewicht, und natürlich nicht billig... Aber gut liegen und schlafen ist wichtig.

Ich brauche, glaub ich, das hier – Downy Booties, ebenfalls gefunden bei www.carinthia-bags.com

... gegen kalte Füße im Schlafsack.

Seit 3 Jahren leben wir in Frankreich, also ist das Thema Kochen extrem wichtig. Wir haben alles (Grundausstattung, bitte beachtet das Austernmesser ...)

Mitnehmen wollen wir:
- Benzinkocher mit Flasche
- 2 Töpfe mit Deckel
- 2 Paar Traveller-Besteck
- 2 Teller, 2 Tassen
- 1 Schneidmesser
- 1 Korkenzieher (natürlich, diese Franzosen)
- 1 Schneidbrettchen
- 1 Campinggrill (Eventualposition)
- 1 Eisenpfanne (Eventualposition)
- Salz, Pfeffer, Gewürze in Filmdosen, Kaffee, Zucker, Nudeln, vielleicht einige Not-Tütensuppen
- Von Rotwein in Tüten haben wir gehört – brauchen wir das???

Wir wollen unterwegs regionale Sachen kaufen, Gemüse, Obst, Brot, vielleicht mal ein Stück Fleisch zum Grillen. Unser Plan sieht zur Zeit im Schnitt 7,00 € pro Tag pro Person für Essen vor, das sollte reichen.

Es gibt eine Art Alubrett, welches genau zwischen 2 Alukisten passt und so quasi als Tisch fungiert - Zega-Table. Das finden wir sehr praktisch und wir überlegen, ob wir so etwas brauchen...

Jetzt kommt das Zugeständnis an die Bequemlichkeit. Wir wollen 2 kleine Stühle mitnehmen. Nach einer langen und manchmal sicher anstrengenden Fahrt wollen wir uns nicht zum Kochen auf den Boden hocken. Jetzt sind wir beide keine 50-kg-Elfen, deshalb sollte es etwas Stabiles sein. Aber das ist gar nicht so einfach zu finden: stabil, leicht und klein. Zuerst wollte Jürgen einen Stuhl bauen, wir haben dafür die ultimative Idee! Leider steckt das Projekt gerade bissel fest, ist doch nicht so einfach.
Wir haben 2 wirklich kleine und trotzdem bequeme und stabile Stühle für je 17,00 € gefunden und erst einmal gekauft. Die passen genau in das Heck, zwischen die beiden Alukoffer und unter die Tasche. Wir testen das jetzt mal eine Weile und dann schaun mer mal...

So, Schlafen und Essen ist klar.
Ab und zu duschen ist auch nicht verkehrt. Wir haben einen 10-Liter-Wassersack, den wir auf jeden Fall mitnehmen. Dazu gibt es von Ortlieb einen Duschaufsatz. Wir haben beschlossen, dass wir den auf jeden Fall brauchen. Das Wasser heizt sich bei Sonne im Wassersack auf und abends kann man komfortabel duschen.

Ob und wenn ja wie wir Wasser entkeimen sollen, wissen wir noch nicht. Zumindest für den 1. Teil unserer Reise brauchen wir das eher nicht, später in der Wüste und natürlich in Afrika wird das ein wichtiges Thema...

Für unsere persönlichen Sachen wollen wir sehr zurückhaltend packen: jeder 1 Jeans, 1 dünne Baumwollhose, 2-3 T-Shirts, Unterwäsche, warme Fleece-Jacke, Windbreaker, Socken, Trekkingschuhe und Schlappen – das muss reichen.

Immer noch unentschlossen sind wir, was die Motorradbekleidung angeht. Jürgen hat einen BMW Anzug Savannah, Clelia eine (unbequeme) Billighose, aber eine (supertolle) Rukkajacke.

Wir werden im Regen fahren (müssen), in großer Hitze und auch bei Kälte, vielleicht sogar mit Eis und Schnee. Das ist eine Herausforderung. Uns gefällt ja der „Companero“ von Touratec, aber über 1.700 € mal 2 ist uns echt zu teuer. Clelia wird sich also eine bessere Hose kaufen und so fahren wir dann los. Vielleicht nehmen wir für die heißen Tage leichte Endurokleidung mit??? Wie gesagt, hier haben wir die ultimative Lösung noch nicht gefunden.

Stiefel haben wir beide. Jürgen schwört auf seine Gaerne-Trial-Balance-Stiefel, Clelia hat seit 20 Jahren BMW-Stiefel, die gut passen. Mal sehen, vielleicht wird es Zeit für ein paar neue Endurostiefel?

Handschuhe sind wichtig, da haben wir beide richtig gute für Sommer und Winter. Jürgen hat sehr bequeme warme von Held und Enduro-Neopren-Handschuhe von Acerbis. Clelia hat Sommer- und Winterhandschuhe von BMW. Wir nehmen aber auf jeden Fall noch Ersatzpaare mit.

Helme brauchen wir beide neu. Wir haben beide einen normalen Integralhelm, Clelias ist zudem schon recht alt. Erfahrung mit typischen Endurohelmen auf so langen Reisen haben wir beide nicht. Beim Touratec Travel Event in diesem Juni haben wir verschiedene Helme getestet.

DEN Helm haben wir aber noch nicht gefunden.

Untergebracht wird das ganze Zeug in zwei nagelneuen Zega-Alu-Koffern und zwei 40-Liter-Ortlieb-Taschen, die wir ebenfalls beim Travel Event von Touratech günstig im 2. Wahl-Verkauf erkämpft haben. Zwei Alukoffer brauchen wir noch.

Dort waren wir auch beim Stand von Reifenwerk Heidenau und haben Reifen getestet. Diese haben uns am besten gefallen, wir haben in vielen blogs nur Gutes gelesen und wollen es mit dem Scout 60 probieren.

Wir wollen keine Reifen mitschleppen und werden uns neue Reifen schicken lassen. Wie genau das geht und wohin, das müssen wir noch klären.

Bleibt die Frage, welches Werkzeug und welche Ersatzteile nehmen wir mit? Auf jeden Fall wird wohl genau das kaputt gehen, was wir nicht dabei haben. Hier werden wir sicher noch zig Mal alles wieder anders machen...

Ganz wichtig ist uns, unsere Erlebnisse in guten Fotos und Videos festzuhalten. Jürgen hat deshalb vor einigen Jahren diverse Kurse bei der VHS und einen Fotokurs bei Andreas Hülsmann mitgemacht. Jan, der Sohn von Jürgen lernt zur Zeit professionelles Fotografieren in Berlin in

http://www.lette-verein.de/Fotodesign+-+Aktuelles

Bei Jan müssen wir beide noch einmal in die Lehre gehen bevor wir losfahren

Natürlich braucht man auch eine gute Ausrüstung. Wir wollen hier nicht am falschen Ende sparen, Einiges haben wir schon. Aber die Fotoausrüstung sollte schon nicht teurer werden als die Moppeds...

Wir wollen so ausgerüstet losfahren:

Pentax K10D mit Objektiv SMC 17-70mm f/4.0 und
Pentax K30 oder K5 mit Weitwinkelobjektiv und
ein Teleobjektiv
(für die Tiere in Afrika, damit wir nicht gefressen werden...)

Eine Kamera haben wir bei ebay ersteigert und leider richtig Pech gehabt. Hanzy.021 hat uns eine defekte Kamera angedreht, der Aukofokus geht nicht. Leider konnten wir unser Geld nicht zurückholen, ärgerlich.

Geil sind natürlich kleine Videos von wilden Flussdurchfahrten, steilen Pässen oder einfach nur so. So was wie das hier:

http://www.youtube.com/watch?v=wk6KJXeOM0k

Dafür wollen wir eine mittelprächtige Actionkamera mitnehmen. Jürgen hat extra Halter dafür an den Motorradrahmen geschraubt.

Im Internet haben wir einen genialen Test gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=gwZVX2UNWKg

Auf so ne Idee muss man erstmal kommen. Das Umschalten zwischen den einzelnen verschiedenen Modellen während der Fahrt zeigt deutlich, welche Unterschiede es zwischen den Kameras gibt.

Natürlich möchten wir auch von unterwegs Blogs schreiben, vielleicht mal 1 bis 2 mails schreiben, Internet haben. Ich frage mich ernsthaft, wie Leute vor 20 oder auch nur 10 Jahren ohne iPad und Co haben leben können! Aber wir wollen vor allem reisen und Eindrücke einfangen. Wir wollen uns nicht stressen, die blogs sollen vor allem für uns eine Art Tagebuch sein, welches wir uns mit 80 am Kamin ansehen und unseren Enkeln und Urenkeln zeigen können...

Wir nehmen mein in die Jahre gekommenes, aber funktionierendes Macbook mit. Sorgfältig verpackt hoffen wir, dass es die Reise durchhält.

Jürgen hat an seinem Motorrad im Heck eine kleine Alukiste eingebaut, in der diverse Ladestationen stecken werden. Hier werden während der Fahrt Akkus aufgeladen. Zusätzlich har er im Cockpit eine 12V-Steckdose und eine USB-Ladestation eingebaut. Wir haben auch über Solarpaneele nachgedacht, finden wir ziemlich praktisch. Aber letztlich müssen wir Kosten und Gewicht im Auge behalten – also eher nicht.

Ebenso praktisch, vor allem wenn man auf 2 Moppeds unterwegs ist, finden wir ein Kommunikationssystem. Hier haben wir auch schon einige probiert, wollen aber auch hier später entscheiden, ob wir das tatsächlich brauchen oder nicht.

Zuerst kommen die Moppeds, dann Foto, dann fehlende zwingende Ausrüstung, und erst wenn dann noch Geld da ist, denken wir über solche schönen Sachen nach, die es heute so gibt. Schließlich hatten die Wikinger auch kein GPS und sind trotzdem in Amerika angekommen ...

01.11.2013 Ausrüstung – Update

Der Sommer und Herbst sind wie im Flug vergangen. Ich habe einen spannenden Auftrag in Hamburg und bin oft dort. Jürgen baut Bohrfahrzeuge und macht LKW länger. Wir verdienen unser Reisegeld...

Aber wir sind trotzdem Motorrad gefahren, wir haben über unsere Ausrüstung nachgedacht, im Internet recherchiert und sind auf jeden Fall schlauer geworden. Jürgen war auf dem Horizont Unlimited Treffen in Niederliebersbach und hatte dort natürlich viel Spaß, aber auch ein unerfreuliches Erlebnis. Es schüttete nachts wie aus Eimern – und unser Zelt ist nicht mehr dicht! So ein Mist!

         Das ist unser undichtes Tatonka...                                              ... und das wäre unser Traumzelt:  „Vaude Chapel“

Wir wissen jetzt auch, dass wir beide mit DANE-Bekleidung unterwegs sein wollen. Das hat uns letztlich überzeugt:

Dane Trans Himalaya Trip 2013 - Directors Cut

http://www.youtube.com/watch?v=TaycWJaG5jk

Ich habe Dane geschrieben und eine sehr nette Antwort bekommen. Wir werden von Dane unterstützt und als 3. Dane Adventure Team die Bekleidung auf unserer Reise testen.

Noch mehr tolle Bilder gibt´s hier:

http://www.youtube.com/watch?v=DwV-Im0kGqg&feature=youtu.be

Auch unsere Helme haben wir gefunden. In Hamburg kann man nicht nur arbeiten, im Helmstudio Hamburg am Heidenkampsweg habe ich bei Charlie die perfekte Beratung bekommen. Ich hätte nie gedacht, dass ich Helmgröße S habe, aber so ist es. Auch Arai wird uns unterstützen und uns unsere Wunschhelme zu einem sehr günstigem Preis überlassen. Also werden wir mit den besten Helmen der Welt reisen:

            Ich mit einem Arai TX-4,                            und Jürgen mit dem XV-3.

Als ich ein Wochenende in Hamburg verbracht habe, gab es an diesem nebligen Oktobersamstag eigentlich nur eine vernünftige Beschäftigung: in den Megastore von Globetrotter zu fahren... In aller Ruhe rumbummeln, stundenlang in Reiseführern und Karten schmökern, alle Isomatten durchprobieren – das war einfach herrlich.

               Ausbeute im Globetrotter Hamburg,                                               Karte Ladakh, mit KhardungLa Pass!

Als ich an diesem Wochenende im nebligen Hamburg war, ist Jürgen mit einer Polo-Busgruppe nach Mailand zur Motorradmesse EIMCA gefahren. Eigentlich wollte er dort Neuheiten anschauen, Helme anprobieren und sich ausgiebig beraten lassen. Leider war das nicht so richtig möglich, dafür hat er einen ganzen Sack voller Prospekte mit. Und auf der Rückfahrt sah es im Schwarzwald dann so aus:

Jetzt ist also Winter. Zeit für gemütliche Schmökerabende, Moppedbasteln, sich in die bürokratischen Abenteuer zu begeben (Zweitpässe, Visa, Krankenversicherung, Impfungen, Carnets de passages...)

Unglaublich: in 5 Monaten, zu Ostern, wollen wir tatsächlich losfahren.

Kommentare  

# Anne 2013-09-07 19:31
Diese Schuhe sind genial :lol:
Antworten
# cover 2017-05-17 19:16
Super Seite, ich komme mal wieder vorbei.
Antworten

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Copyright © 2013. Transworld2014  Rights Reserved.