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Usbekistan-03

Als feststeht, dass Jürgen mehrere Tage nach Deutschland unterwegs sein wird, ziehen wir in das 25 km entfernte Khiva um. Direkt neben der inneren Stadtmauer haben wir ein sehr nettes Hostel gefunden, das Lali-Opa. Da wir hier länger bleiben bekommen wir einen Spezialpreis, haben endlich free wifi, und Clelia kann „etwas unternehmen“ während Jürgen weg ist. Die Zwangspause tut gut. Bein und Seele können langsam heilen.

Wir treffen interessante Leute, so z.B. Emil und Liliana mit ihrem himmelblauen Toyota Landcruiser. Sie sind echte Weltrekordler, stehen im Guinessbuch der Rekorde, seit 31 Jahren ununterbrochen unterwegs, im selben Fahrzeug, über 730.000km, 185 besuchte Länder. Wir sind einige Tage zusammen, haben nette, interessante, manchmal auch tiefgründige Gespräche. Sie wollen weiter nach Tadschikistan in den Pamir, dieses Land fehlt ihnen noch. Gerade vor wenigen Tagen soll es verheerende Regenfälle und Erdrutsche im Pamir gegeben haben. Es ist schwer, genaue Informationen zu bekommen. Hoffen wir, dass für die Menschen die dort leben und die Besucher des Pamir alles gut wird.

www.weltrekordreise.ch

Wieder bummeln wir über einen interessanten Basar. Die Bilder ähneln sich, so haben wir das auch schon im Oman und Iran gesehen. Einiges ist aber neu...

„Baumarkt“ auf usbekisch: man geht hin, sucht sich einen oder zwei schöne Ladungen Steine aus, und bekommt diese direkt nach Hause geliefert...

„Seht her, das Fleisch hier ist ganz frisch!“

Noch ist Zeit, aber wir haben bereits wieder unsere Visa im Blick. Am 01. Juni enden unsere Usbekistan- Visa. Auch hier bekommen wir an mehreren Stellen die Auskunft, dass eine Verlängerung praktisch unmöglich ist. Tolle Aussichten. Unsere Motoclubfreunde waren mit uns im örtlichen Immigrationsbüro (OVIR), welches normalerweise Visaangelegenheiten bearbeitet. Hier nicht, sondern in Berlin, bekommen wir als Auskunft. Die usbekische Botschaft in Berlin sagt jedoch, nein, wenn überhaupt, ginge eine Visaverlängerung nur vor Ort.

In Khiva hat die GIZ ein Büro, eines Morgens stehen Hannelore und Helmut im Hostel und bieten ihre Hilfe und ihr Netzwerk an. Die beiden leben seit 8 Jahren hier. Sie bringen Bücher vorbei und machen einen Privatausflug mit Clelia in die Umgebung von Khiva. Für eine Visaverlängerung sehen sie aber auch schwarz.

Grabbauten, wegen des hohen Grundwasserspiegels direkt auf der inneren Festungsmauer

Reste der äußeren Festungsmauer, teilweise noch erhalten

Grab eines Heiligen. In der Nähe eines Heiligen begraben zu werden soll Glück bringen

Clelia kontaktiert die deutsche Botschaft und die sind, anders als in Turkmenistan, eine echte Hilfe. Sie organisieren einen deutschen Regionalarzt, der mit Clelia zumindest telefonisch die immer noch bestehenden Beschwerden bespricht und weitere Optionen nennt (z.B. weitere Behandlung in Taschkent), aber auch Entwarnung gibt: alles normal, das dauert eben.

Die Botschaft schickt eine offizielle Note an das usbekische Außenministerium und bittet um dessen Unterstützung. Und, ja, unsere Visa können um 20 Tage verlängert werden. Das entspannt die Sache deutlich.

 

Und deshalb wird es auch einen Teil 4 geben – Buchara und Samarkand...

 

 

Wir sagen DANKE:

Freitag, 27. Mai – das Motorrad zumindest ist wieder startklar.

 

  1. den überraschend hilfsbereiten Grenzbeamten am Übergang Nahe Shovot
  2. Ulubek für den Nachttransport nach Urgansh
  3. Oleg, dem Chef vom Motoclub Urgansh, wir können gar nicht sagen wie sehr
  4. Jewgeni und der ganzen Mannschaft vom Motoclub für alles
  5. Ali für das Lackieren der Verkleidung
  6. Eric für viele Übersetzungsdienste
  7. Olegs Frau Katja für ihren Kampf mit dem OVIR Immigration Office
  8. Oleg, Ali, Katja und Eric für das Begleiten in ein gutes Krankenhaus in Urgansh
  9. Nodir und Umar, den Inhabern des Lali-Opa in Khiva für ein Zuhause auf Zeit, zuvorkommenden Service, viele Telefonate, gutes Essen
  10. Hanne und Helmut für Ausflug und Kohlrouladen, viele Bücher, gute Tipps und aufmunternde Worte
  11. Herrn Schmidt von der deutschen Botschaft in Taschkent für die große Hilfe bei der Visaverlängerung
  12. Dr. Stumpenhorst für die beruhigende Telefondiagnose
  13. unseren Freunden, dem Kölner Dreigestirn, für die vielen Päckchen, Briefe und die Erledigung der „Aufgabenliste“
  14. Stif für das Recherchieren der Cargomöglichkeiten und -preise und für das Kümmern daheim ganz besonders
  15. Olli hat beim Suchen der Gabelbrücke geholfen
  16. Bea und Helle (www.timetoride.de), die uns umsonst neue Bügel für den Gabelstabi geschickt haben und als Schmackerl auch noch einen Tempomat für jeden
  17. unserem Sponsor und mittlerweile Freund Alfred (www.yourdesign2go.de) der unsere website betreut
  18. meiner Freundin Dani, die uns immer wieder kleine Finanzspritzen schickt
  19. Jürgens Sohn Jan hält sich in Berlin für diverse Visaangelegenheiten bereit
  20. Clelias Tochter Anne sorgt für Lesestoff auf dem Kindle und ist die beste Lektorin die man sich wünschen kann
  21. Jürgens Mutter für gute Wünsche und immer wieder finanzielle Hilfe
  22. Clelias Eltern für gute Wünsche und immer wieder finanzielle Hilfe
  23. schließlich auch Danke an die Weltrecordreisenden Emil und Liliana, die uns mit ihrer Empathie, ihrer frischen Lebensweisheit und vielen Einblicken in ihr interessantes Leben Mut machen
  24. und, euch allen, die ihr unsere Reise verfolgt, uns mit euren Likes und Kommentaren aufmuntert und uns damit wirklich sehr helft

 

Kommentare  

# Stiif 2016-05-31 20:01
Hallo Steini und Clelia,
Klasse, dass das Motorrad wieder flott ist!

Dieser wunderbar schöne blaue Turm, that's soul (!), genau wie die hilfsbereiten "Jungs" vom Motoclub und vieles andere
Gute was Ihr auf Eurer Reise hautnah erlebt.

Weiterhin viel Glück und viel Segen, auf all' Euren Wegen!

Liebe Grüße, Stif
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