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Oman1

März 2016 – Oman – faszinierende Entdeckungen

Um es gleich vorweg zu nehmen: für dieses Land reichen keine 4, keine 8, vielleicht 12 Wochen, und selbst dann hat man noch lange nicht genug. Zumindest uns geht es so

Nachdem wir ungeplant fast 2 Wochen in Dubai verbringen mussten, wollen wir nun endlich versuchen zu fahren. Die Krücken werden für alle Fälle auf dem Bike festgeschnallt, Clelia braucht noch Hilfe beim Aufsteigen, aber dann kann es endlich losgehen. Es geht besser als erwartet, wir fahren aus Dubai heraus zum Grenzübergang Mazyad. Diesen passieren wir problemlos, nach 1 Stunde ist alles erledigt. Welcome in Oman.

Unser Plan ist es, die großzügige Autobahn 21 nach Bahla/Nizwa zu fahren, ins Gebirge Al Jabal al Akhdar. Hier erahnen wir zum ersten Mal die gigantischen Dimensionen dieses Landes. Es geht kilometer-, tagelang durch fast menschenleere Geröllwüste. Der Oman ist etwa so groß wie Polen, hat aber nur ca. 4 Millionen Einwohner, gut die Hälfte davon lebt in und um Muscat. Wir müssen uns erst daran gewöhnen, hier nicht die allzu bekannte und gewohnte Infrastruktur mit Supermarkt, Wifi, Geldwechsel vorzufinden, zumindest nicht da wo wir unterwegs sind. Hier und da ein kleiner „Ort“, bestehend aus einigen Häusern, ein kleines Büdchen, moderne Tankstellen an der Trasse, alles bestens. Dafür campen wir jeden Abend einfach so im Niemandsland. Kochen, sitzen am Feuer, sind geschafft und glücklich.

Auch nicht erwartet haben wir, dass es nachts immer mal wieder regnet, einmal sogar recht heftig. Am nächsten Morgen sehen wir dann stehende Wasserpfützen, und wir kommen an die erste überflutete Straße… Für Jürgen kein Hindernis, sondern Fahrspaß...

Immer wieder haben wir an der Autobahn Warnschilder vor Überflutung gesehen, mitten in der Wüste. Wir entscheiden uns deshalb um, heben uns die Berge für später auf, und fahren weiter Richtung Muscat, lassen auch die Hauptstadt erst einmal links liegen, und biegen dann ab auf die Küstenstraße südlich nach Sur, gelangen eine Woche nach unserer Einreise endlich an den Golf von Oman, campen direkt am Meer.

Es ist Freitag, der 4. März, Luft 30 Grad, Wasser gefühlt 25 Grad. Einige Familien sitzen am Strand und picknicken. Kaum sind wir abgestiegen, bekommen wir auch schon Tee, Oman Kaffee (mit Rosenwasser) und Kuchen angeboten. How are you? Where do you come from? How do you find the Oman? Alles super freundlich, super zurückhaltend. Wir stellen uns das ganze Szenario umgekehrt in Deutschland vor...

Das wird für ein paar Tage unser Basecamp. Wir ruhen uns aus, schwimmen, sortieren unser Zeugs hin und her, und „kommen an“. Wir wollen von hier aus die wunderschönen Wadi al Arbiyyin, das Salma Plateau, die „swimming track area“ Wadi Bani Khalid erkunden, dann weiter der Küste folgen, zu den „sugar dunes“, auf die Insel Masirah.

Und dann?

Schaun mer mal...

Kommentare  

# Panny 2016-03-08 18:11
So ein Kaftan würde dem Jürgen auch gut stehen!

Gruß

Panny
www.krad-vagabunden.de
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# Ruth und Michel 2016-03-09 18:57
Hey Ihr Beiden, nachdem wir nun ca. 2 Wochen umgezogen sind, finden wir auch nochmals Zeit Kontakte zu pflegen 8)
Also wollten wir auch wissen wie es Euch so geht ...... nah der Start in Dubai war ja für Clelia leider nicht so rosig ..... umso mehr freut es uns nun von Eurer ersten Begegnung mit dem Oman so positive Eindrücke zu lesen.
Wir wünschen Euch eine gute Weiterreise mit vielen wunderschönen Begegnungen und Eindrücken.
Die Ex-Kölner Ruth und Michel
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