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England 01

Die stundenlange Recherche, Telefoniererei und Hartnäckigkeit haben sich gelohnt, für sagenhafte 2.000 CAD (1.400€) fliegen wir beide und unsere BMW von Vancouver nach London. Es gibt ein Spezialangebot von Air Canada für den Motorradtransport, hat alles ganz wunderbar geklappt. Mehr dazu könnt ihr in unserem Erfahrungsbericht lesen.

Diesen Tag verbringen wir damit, unser Bike aus dem englischen Zoll zu bekommen. Gar nicht so einfach wie sich herausstellt. Aber wir sind noch im Reisemodus, haben Zeit, bleiben ruhig, suchen und finden schließlich Lösungen für alles, und sind glücklich als Jürgen endlich mit unserer liebgewonnenen treuen Reisegefährtin aus der Cargohalle fahren kann.

Nun also ist es soweit – welcome in europe... Für uns fühlt es sich eigenartig an. Wir haben jetlag, sind müde, und wollen eigentlich gar nicht so richtig weiter...

Noch am Flughafen haben wir ein preiswertes Hostel gefunden, direkt am Airport. The Swan Inn für 50 £ pro Nacht, ordentlich. Abends gibt es Bier und Burger, schlafen können wir nicht, denn unsere innere Uhr steht noch auf Canada Time, und da ist gerade mal Nachmittag.

Wenn man schon mal in London ist und das mit Motorrad, ist ein Besuch im legendären Ace Cafe ein Muss. Frühstück bei Ace Cafe am nächsten Tag: sieht auf der Karte aus wie ein Katzensprung, sind in dieser riesigen Stadt 35 km...

Linksverkehr, Hektik, Gehupe, Gebrülle – nach dem beschaulichen ruhigen Canada geht es uns hier wie in den ersten Tagen im Iran. Die spinnen, die Engländer…...

Aber ein englisches Frühstück und eine tolle Atmosphäre sind die Mühe wert.

So gern würden wir in dieser tollen Stadt ein paar Tage bleiben, so viel gäbe es zu erleben und anzuschauen. Leider haben wir einfach nicht mehr genug Geld dafür. Wir müssen weiter.

Für einen Abstecher nach Windsor reicht es aber.

Unser Ziel heute ist die englische Südküste. Vielleicht finden wir irgendwo einen netten Campingplatz. Leider haben wir kein Glück, nirgendwo ein geeignetes Plätzchen, nur viel zu teure und dafür recht schäbige Hotels. Alles ausgebucht. Es ist schon richtig spät, fast Mitternacht und stockdunkel, fast denken wir, wir müssen am Strand schlafen, da haben wir Glück und finden in Brighton noch ein bezahlbares Zimmer in einem Pub. The Kings Arm ist mitten im Schwulenviertel und unser Zimmer ist komplett rot: rote Wände, rote Bettwäsche,...

Egal, wir haben einen wunderbaren Abend, Andy gibt uns Bier aus, der Barkeeper Hamish kommt aus Australien, hat in Hamburg gelebt und spricht deutsch mit uns. Und beim Dart geht es konzentriert zur Sache.

Um Mitternacht meldet sich unser jetlag wieder, wir sind putzmunter...

Ist das ein übrig gebliebener Nordmann???

Am nächsten Morgen fahren wir die Küste entlang nach Dover.

Good bye England.

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