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Canada04

Gäbe es ein Ranking der top ten der schönsten Plätze dieser Erde, dieser hier wäre auf unserer Liste ganz weit oben.

Vancouver ist jung, offiziell 1858 von John Deighton, Gassy (geschwätziger) Jack gegründet, der mit einem Fass Whisky ankam und einen Saloon eröffnete. Der Brite Georg Vancouver hatte bereits 1792 die Bucht entdeckt. Der Pelzhändler Simon Fraser erforschte den später nach ihm benannten Fluss, der hier in den Pazifik mündet. Vor sich den Pazifik, hinter sich das Küstengebirge, strahlt Vancouver eine unaufgeregte Schönheit aus, die uns sofort in ihren Bann zieht. Die Straßen liegen wie ein Schachbrett, sind auf`s Feinste beschildert, alles extrem easy.

Hier wollen wir ein paar Tage bleiben und suchen uns zunächst eine günstige Übernachtung. Nach einigen Anläufen bleiben wir auf dem Burnaby Cariboo Campground (Highway 1 Exit 37, Cariboo road) für 44 CAD pro Nacht. Lärmempfindlich darf man nicht sein, denn der Platz liegt direkt neben einem Highway und einer Bahnlinie, aber günstiger geht es wohl kaum hier.

Wir erkunden die Stadt und lassen uns treiben.

Totempfähle im Stanley Park

Zu den Goldrauschzeiten um die 1860er Jahre und für den Eisenbahnbau Ende des 19. Jahrhunderts kamen viele Chinesen nach Vancouver. Heute sind etwa 20% der Einwohner Chinesen. Das sieht man auf den Straßen, vor allem im alten Chinatown, wo wir staunen, dem Koch über die Schulter schauen können und sehr lecker chinesisch essen.

Leider ist das Tourivergnügen nicht ungetrübt. Wir haben zu tun: wir müssen uns um unsere Heimreise kümmern… Das macht keinen Spaß, aber muss leider sein. Auf dem Campground müssen wir zum Laden des Tablets und für Internet in die Waschküche, denn bei den Zelten gibt es weder Strom noch wifi. Telefonieren dürfen wir an der Rezeption. Wir haben auf dem MRT den Tipp bekommen, dass Canada Air Spezialprogramme für Motorradtransporte anbietet. Also fahren wir zum Airport und fragen dort direkt nach. Ja, alles kein Problem, aber bitte nur über Telefon buchbar. 3 Stunden Telefonate, dann Formulare ausfüllen (hallo, wir haben keinen Drucker!), dann nochmal Telefonate – so kommt es, dass wir unser schon aufgerödeltes Zeug wieder abrödeln und unser Zelt wieder aufbauen. Heute kommen wir jedenfalls nicht mehr los...

Flüge für uns haben wir auch noch nicht, wifi ist einfach zu lahm.

So verbringen wir viele Stunden, sitzen bei Starbucks und googeln herum. Dann finden wir 2 günstige Flüge von Vancouver nach London. Am 4. September geht es zurück, noch gut 2 Wochen...

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