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01. März 2015 - Ausrüstung Update

Dieser kleine Helfer komplettiert unsere Ausrüstung. Wir sprechen leidlich Englisch, mittlerweile (leider viel zu wenig) Französisch. Ich als Ossi hatte in der Schule Russisch, aber das ist eine Ewigkeit her. Immerhin, die Buchstaben kann ich lesen, und die im Nirwana meines Gedächtnisses verborgenen russischen Wörter werden wieder hervorgekramt. Für den Rest der Welt nehmen wir Hände, Füße und „point it“ …

Я изучаю русский язык. – Ja isitchaju russki jasück. – Ich lerne Russisch.

Wir haben jetzt unser „Zeugs“ zusammen. Unser alter Blogbeitrag aus 2013 ist etwas überholt, deshalb will ich euch heute mal den aktuellen Stand unserer Ausrüstung beschreiben.

Unser altes Zelt war leider undicht. Wir haben lange überlegt, lange gesucht, und uns letztlich wegen der Bequemlichkeit ein Vaude Chapel angeschafft. Bis jetzt haben wir es genossen, ein so komfortables Zelt zu haben, wir sind gespannt auf den echten Outdoor-Einsatz. Unsere Erfahrungen lest ihr hier.

Nach einer tollen Beratung und ausführlichem Probeliegen haben wir uns für selbstaufblasende Therm-A-Rest Matratzen Luxury Map entschieden. Die sind ca. 7,5 cm dick, es gibt sie in 3 Größen. Da wir im Innenzelt genug Platz haben, haben wir XL gekauft: 76 cm breit und sagenhafte 196 cm lang. Auch hier können wir bisher sagen es war eine gute Wahl. An den sehr viel leichteren Luftmatratzen Neo Air hatte uns gestört, dass diese unheimlich quietschen…

Schlafsäcke hatten wir beide noch, meiner war jedoch nicht so dolle. Also gab es hier den Carinthia Ladakh Plus (schon der Name passt ausgezeichnet): ein Daunenschlafsack, superkuschelig und gemütlich warm. Zusätzlich habe ich mir den Carinthia Explorer Top zugelegt. Die Füllung ist aus Polyester. Kann als leichter Sommerschlafsack oder Decke verwendet oder über den Ladakh gezogen werden. Deshalb in Größe XL kaufen, dann geht das. Auch Preise vergleichen lohnt sich, ich habe lange gesucht und bei echten Schnäppchenangeboten zugeschlagen. Jürgen behält seinen Yeti, in Ei-Form, für rundliche Schläfer! Steht echt so da! Ich habe mir die Genehmigung geholt das zu schreiben ;-)

Es war natürlich ein Kraftakt, das alles zu besorgen. Aber jetzt haben wir alles und sind glücklich. Wir haben uns für gute Produkte entschieden, sind bisher gut damit gefahren und hoffen das bleibt so.

Nach dem Schlafen kommt das Essen. Hier sind wir keine Minimalisten, wir haben uns viele Gedanken gemacht und ausgiebig getestet, was wir wirklich brauchen. Jetzt haben wir eine „Endliste“, Probepacken in unserem Küchenkoffer hat geklappt, das also nehmen wir mit:

  • 2 (!) Primus Benzinkocher (unserer ist schon alt, und wir haben gemerkt, dass es sehr praktisch ist, gleichzeitig Nudeln und Gemüse zu kochen – echt dekadent…)
  • 2 Primus Benzinflaschen (kommen außen an den Koffer und sind zusätzliche letzte Benzinreserve)
  • Muurika Outdoorpfanne – DER Wahnsinn! Absolut unentbehrlich geworden.
  • 2 Töpfe mit Deckel
  • 2 Opinel Schneidmesser, 2 Gabeln, 2 Löffel
  • 2 Plastikteller und 2 Tassen
  • 1 dünnes Schneidbrett
  • 1 kleine billige Miniangel – hoffentlich hält die den zu erwartenden 10-kg-Brocken stand…
  • Nudeln, Kaffee, Tee, Salz und Zucker, Gewürze (alles in Plastikschraubdosen) – das reicht.

Wir brauchen morgens zwingend Kaffee. Wir haben Tütensuppen immer spazieren gefahren. Aber wir haben immer unterwegs einen Markt gefunden und uns mit frischem Gemüse, einem Stück Fleisch oder Fisch und Brot versorgen können. Auch nach einem anstrengenden Fahrtag haben wir uns fast immer abends etwas gekocht oder gebraten.

Was wir lernen müssen, ist, den ständigen Versuchungen a la Hier-ein-Cappuccino, dort eine Pizza und einen Wein zu widerstehen. Sonst klappt das nicht mit dem Budget von 15€ pro Tag (für uns beide zusammen)…

Nach langem Suchen haben wir beide neue Motorradbekleidung von DANE. Das sind nicht nur Sachen, die uns richtig gut passen und die für Sommerhitze, Regen und Kälte geeignet sind, wir haben unsere Sachen auch günstig bekommen. Im letzten Jahr ausgiebig getestet, sind wir total happy damit.

Klapphelm oder Enduro? Wir wissen immer noch nicht was besser ist. Unsere Helme sind jetzt beide von Airoh. Ein guter leichter Endurohelm, der uns durch das Gewicht von ca. 1000g letztlich überzeugt hat. Ich hatte vorher einen Helm von Arai, leider konnte ich den Helm einfach nicht leiden. Ich fand ihn immer recht schwer auf dem Kopf, aber am Schlimmsten war, dass bei Regen das Klappvisier auch von innen (!) ständig voller Tropfen war, ich konnte nichts sehen, das war einfach Sch… Nach nur ein paar Tagen hatte ich genug und hab den Helm wieder verkauft. Das war einfach nichts für mich.

Klamottenmäßig sind wir beide eher uneitel. Wir nehmen ziemlich wenig mit. Auch hier haben wir oft die Hälfte spazieren gefahren und daraus gelernt. Für Jürgen gab es lediglich neue Schuhe, passend zum Mopped:

Wir fahren gern Motorrad, und wir fotografieren beide auch sehr gern. Unsere Ausrüstung haben wir und nehmen mit:

  • 1 Pentax K5 II
  • 1 Pentax K01 (gibt es gebraucht supergünstig und die Bilder sind superklasse)
  • Objektive: Pentax 17-70 F4 (Standardobjektiv), Pentax 15 F4 (Weitwinkel) und Tamron 70-200 F2.8 (Macro-Tele-Objektiv)
  • 1 Helmkamera CamOne und eine Garmin VIRB (bewegte Bilder zu haben ist eben doch irgendwie klasse…)
  • 1 alte Polaroid – damit können wir unterwegs hoffentlich vielen Menschen eine Freude machen

Jürgen hat eine tolle Lösung für unser Stromproblem gebaut. Da wir Einzelsitze haben, gab es im Heck Platz für eine kleine Alukiste. Hier drin gibt es Anschlüsse, um unterwegs die Ladestationen für die Kameras und mehrere Powerpacks aufzuladen. Auch das haben wir ausgiebig getestet und es klappt!

Wir merken, dass wir uns viel zu viele Gedanken machen, dass es immer noch irgendwie besser geht, wir Dieses oder Jenes noch brauchen könnten, und und und. Jürgen hat die Moppeds schon wieder auseinander genommen (OK, Griffheizung musste noch eingebaut werden, neue Kette, neue Radlager, neue Reifen haben wir den beiden old ladies gegönnt).

Wir hätten gern noch ein Kommunikationssystem, wir bräuchten vielleicht noch …

Wir müssen uns richtig zwingen, jetzt mal alles so zu lassen wie es ist.

Und endlich einfach losfahren…

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